Kopfwender (SCM R)
Sternalkopf, 1/3 der Strecke von der Incisura jugularis zum Proc. mastoideus (unteres Drittel, unterhalb der Innervationszone)
OrientierungParallel zum Muskelfaserverlauf
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nach Criswell 2011, Site „Sternocleidomastoid (SCM)“, S. 279
Falla D, Dall'Alba P, Rainoldi A, Merletti R, Jull G. Location of innervation zones of sternocleidomastoid and scalene muscles - a basis for clinical and research electromyography applications. Clin Neurophysiol. 2002;113(1):57-63.
Falla et al. (2002) lokalisierten die Innervationszonen des M. sternocleidomastoideus (Sternal- und Klavikularkopf) und des M. scalenus anterior mit einem linearen Array aus 8 Elektroden bei 11 Probanden. Die Zonen lagen durchgehend um die Muskelmitte oder im oberen Teil; die Autoren empfehlen daher Elektroden über dem unteren Teil des Muskels statt über der Mitte. Die Position folgt dieser Empfehlung und ist damit nicht nur anatomisch, sondern elektrophysiologisch begründet.
Basierend auf SENIAM-Empfehlungen (Hermens et al. 2000). Kein offizielles SENIAM-Produkt. Alle Quellen anzeigen → · SENIAM-Referenztabelle · So werden Elektroden platziert (Leitfaden) · Glossar
Der M. Sternocleidomastoideus (Kopfwender) ist ein Muskel der Region Kopf & Nacken. Er ist verantwortlich für ipsilaterale Lateralflexion, kontralaterale Rotation, Flexion der HWS, Atemhilfsmuskel. Dieser Muskel ist nicht im offiziellen SENIAM-Katalog enthalten — die Elektrodenplatzierung basiert auf etablierter klinischer Literatur. Diese Seite dokumentiert die exakte Elektrodenposition, die anatomischen Befestigungen und eine standardisierte Testbewegung basierend auf Hermens et al. (2000).
Innervation nach Perotto AO, Anatomical Guide for the Electromyographer, 5. Aufl. 2011 — anatomische Angabe, keine Empfehlung zur Elektrodenplatzierung.
Kopfrotation zur Gegenseite gegen Widerstand
Dieser Muskel hat keine SENIAM-standardisierte Elektrodenposition. Die Platzierung sollte auf anatomischem Wissen basieren.
Die Elektrode sitzt — und dann? easyEMG visualisiert die Muskelaktivität in Echtzeit, mit SENIAM-konformen Platzierungshinweisen, bis zu 4 Kanälen gleichzeitig und Biofeedback-Training direkt im Anschluss.
In der Therapie geht es bei diesem Muskel meist um Tonusregulation und das bewusste Entspannen unter einem Schwellenwert.
Sternalkopf, 1/3 der Strecke von der Incisura jugularis zum Proc. mastoideus (unteres Drittel, unterhalb der Innervationszone). Orientierung: Parallel zum Muskelfaserverlauf. Nicht in SENIAM — Platzierung nach Falla et al. 2002.
Kopfrotation zur Gegenseite gegen Widerstand. Sie dient als Signal-Check vor der Messung: Bei korrekter Elektrodenlage steigt die EMG-Amplitude während dieser Bewegung deutlich an.
Nein. Der M. Sternocleidomastoideus ist nicht im offiziellen SENIAM-Katalog enthalten. Die hier dokumentierte Elektrodenposition folgt dem etablierten Protokoll nach Falla et al. 2002.